Aktuelles aus dem rechtlichen Bereich

Für Sie zur Information

21.10.2014 PRIVATKREDIT - GÜNSTIGERE ZINSEN BEI FALSCHBELEHRUNG.
Zur Rechtslage über den Widerruf von Verbraucherdarlehen

Wenn Sie seit November 2002 Kreditverträge abgeschlossen haben, können Sie u.U. dennoch von den aktuell wesentlich niedrigeren Zinsen profitieren. Hat Sie die Bank bei Vertragsschluss nicht korrekt über Ihr Widerrufsrecht informiert, können Sie Ihren Kredit auch nach Jahren noch widerrufen. Denn die gesetzliche Widerrufsfrist von 14 Tagen hat aufgrund der falschen Information der Bank noch gar nicht zu laufen begonnen.

Hierdurch kann sich für Sie ein erhebliches Einsparpotenzial ergeben!

Beispiel: Sie haben im Januar 2007 einen Kreditvertrag über 250.000,00 Euro abgeschlossen, Zinsbindung 10 Jahre. Sie haben einen Zinssatz von 5 Prozent vereinbart und zahlen eine Rate von monatlich 1.500,00 Euro. Zum Vertragsende 2017 haben Sie immer noch eine Restschuld von knapp 179.000,00 Euro. Hätten Sie dagegen mit 2 Prozent finanzieren können, würde Ihre Restschuld bei ca. 106.000,00 Euro liegen. Hieraus ergäbe sich eine theoretisch mögliche Ersparnis von 73.000,00 Euro. Gerne beraten wir Sie bezüglich der Geltendmachung dieser Ansprüche und prüfen Ihren Vertrag. Es muss in jedem Einzelfall festgestellt werden, ob ein Widerspruch möglich ist und welche wirtschaftlichen Folgen damit verbunden sind. Dabei sollte die Anschlussfinanzierung sichergestellt sein. Hier bieten sich möglicherweise Verhandlungen mit Ihrer Bank an, um zu einer internen Umfinanzierung zu gelangen. In der Regel werden derartige Ansprüche auch von Ihrem Rechtsschutzversicherer gedeckt. Problematisch ist hier möglicherweise die sogenannte Baurisikoklausel.

Ihr Ansprechpartner zu diesem Thema: Rechtsanwalt Thomas Müller

© msk-DIE FACHANWÄLTE · Nordring 1 · 76829 Landau · Tel. 0 63 41 / 92 85-0 · Fax 0 63 41 / 92 85 92 · info@msk-ld.de · www.msk-ld.de
IMPRESSUM