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Aktuelles aus dem rechtlichen Bereich

1. Widerrufsjoker KFZ-Darlehensverträge

Verbraucherschützer und Anwälte haben in den Kredit- und Leasingverträgen fast aller Autobanken Fehler gefunden. Die Folge: Käufer, die ihren Wagen nach dem 10. Juni 2010 mit einem vom Händler vermittelten Kredit- oder Leasingvertrag finanziert haben, dürfen ihn zeitlich unbeschränkt widerrufen. Sie erhalten dann Anzahlung und Raten zurück. Bei Verträgen ab 13.06.2014 entfällt sogar der Wertersatz! Im Gegenzug müssen sie das Auto zurückgeben. LG Berlin 05.12.2017 AZ: 4 O 150/16 und LG Arnsberg 17.11.2017 AZ: 2 O 45/17

2. Betriebsratswahlen 2018

Der Ablauf einer Betriebsratswahl wirkt zunächst kompliziert und fehleranfällig. Doch mit einer strukturierten Vorgehensweise und dem korrekten Wahlverfahren kann nichts schief gehen. Wir beraten Sie!



PRIVATKREDIT - GÜNSTIGERE ZINSEN BEI FALSCHBELEHRUNG.
Zur Rechtslage über den Widerruf von Verbraucherdarlehen

Wenn Sie seit November 2002 Kreditverträge abgeschlossen haben, können Sie u.U. dennoch von den aktuell wesentlich niedrigeren Zinsen profitieren. Hat Sie die Bank bei Vertragsschluss nicht korrekt über Ihr Widerrufsrecht informiert, können Sie Ihren Kredit auch nach Jahren noch widerrufen. Denn die gesetzliche Widerrufsfrist von 14 Tagen hat aufgrund der falschen Information der Bank noch gar nicht zu laufen begonnen.

Hierdurch kann sich für Sie ein erhebliches Einsparpotenzial ergeben!

Beispiel: Sie haben im Januar 2007 einen Kreditvertrag über 250.000,00 Euro abgeschlossen, Zinsbindung 10 Jahre. Sie haben einen Zinssatz von 5 Prozent vereinbart und zahlen eine Rate von monatlich 1.500,00 Euro. Zum Vertragsende 2017 haben Sie immer noch eine Restschuld von knapp 179.000,00 Euro. Hätten Sie dagegen mit 2 Prozent finanzieren können, würde Ihre Restschuld bei ca. 106.000,00 Euro liegen. Hieraus ergäbe sich eine theoretisch mögliche Ersparnis von 73.000,00 Euro. Gerne beraten wir Sie bezüglich der Geltendmachung dieser Ansprüche und prüfen Ihren Vertrag. Es muss in jedem Einzelfall festgestellt werden, ob ein Widerspruch möglich ist und welche wirtschaftlichen Folgen damit verbunden sind. Dabei sollte die Anschlussfinanzierung sichergestellt sein. Hier bieten sich möglicherweise Verhandlungen mit Ihrer Bank an, um zu einer internen Umfinanzierung zu gelangen. In der Regel werden derartige Ansprüche auch von Ihrem Rechtsschutzversicherer gedeckt. Problematisch ist hier möglicherweise die sogenannte Baurisikoklausel.

Ihr Ansprechpartner zu diesem Thema: Rechtsanwalt Thomas Müller



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Herr Rechtsanwalt Michael Sitzenstuhl ist seit 31.11.2017 bei msk-DIE FACHANWÄLTE ausgeschieden.
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